ANTRIEBSWELLE UND JET MOTOR IN DER NATUR

Fast jeder, der sich für Motorfahrzeuge interessiert, weiß um die Wichtigkeit von Antriebswellen und Jet Motoren. Einige jedoch sind sich bewusst, dass es auch Antriebswellen und Jet Motoren in der Natur gibt, die ein Design haben, das besser ist, als die vom Menschen eingesetzten.

Antriebswellen ermöglichen es, die Gänge eines Fahrzeugs zu wechseln, damit der Motor bestmöglichst genutzt werden kann. Antriebswellen in der Natur arbeiten nach den gleichen Prinzipien wie die in einem Auto. Fliegen zum Beispiel, nutzen diese natürlichen Antriebswellen an ihren Flügeln, die drei Stufen an Schnelligkeit bieten. Dank dieses Systems kann eine Fliege sekundenschnell schneller oder langsamer werden, indem sie ihre Flügel im Flug auf die gewünschte Schnelligkeit bringt.47


Ein Jetmotor nimmt an einem Ende Luft auf und spuckt es am anderen mit einer viel größeren Geschwindigkeit wieder aus. Jetmotoren in Flugzeugen, die vertikal abheben, wie der Harrier, besitzen Düsen, um den Ausstoß nach unten zu leiten. Dank dieses Systems kann die Harrier vertikal landen und abheben. Nach dem Abheben dreht sie ihre Düsen nach hinten, damit das Flugzeug vorwärts fliegt.

Der Tintenfisch nutzt ein Antriebssystem ähnlich dem des Jetflugzeuges. Am Körper des Tintenfisches sitzen zwei offene Einbuchtungen, wie Taschen. Eingesaugtes Wasser gelangt in eine kraftvolle elastische Tasche kontraktierender Muskel. In dieser Tasche sitzt eine nach hinten zeigende Düse. Der Muskel zieht sich zusammen und spuckt das Wasser mit hoher Geschwindigkeit wieder aus. Das Tier kann eine Geschwindigkeit von bis zu 32 km/h (20 Meilen pro Stunde) erreichen, um einem Angreifer zu entkommen, manchmal springt es sogar aus dem Wasser und auf ein Schiffsdeck. (Phil Gates, Wild Technology, 38.)


Wenn die Jakobsmuschel von einem Seestern bedroht wird, schließt diese ihre beiden Schalenhälften. Dadurch spuckt sie eine Menge Wasser aus, stößt somit eine Verwirbelung an und drückt sich so vorwärts.

Bei Wissenschaftler unter dem Namen Ecballium elaterium bekannt, verbreitet diese spuckende Gurke ihren Fruchtsamen durch plötzliche Explosionen. Wenn die Frucht gereift ist füllt sie sich mit einer schleimigen Flüssigkeit, die allmählich Druck erzeugt. Durch den Aufbau des inneren Drucks, spuckt sie ihren Samen mit einer Initialgeschwindigkeit von 56 km/h (35 Meilen pro Stunde) heraus. (Helmut Tributsch, How Life Learned to Live, Cambridge: MITPress, 1982, 59.)

In Autos werden mindestens vier Gänge genutzt, um die Kraft des Motors zu den Rädern zu bringen. Es ist möglich sanft zu fahren, wenn die Gänge nacheinander genutzt werden, vom untersten zum höchsten, und wieder zurück. Anstelle von Gängen wie in Autos, die schwer sind und viel Platz brauchen, haben Fliegen einen Mechanismus, der nur ein paar Kubikmillimeter brauchen. Dank ihrer weitaus funktionalen Mechanismen können Fliegen ihre Flügel mit Leichtigkeit einsetzen.

Der Tintenfisch, Oktopus und der Nautilus setzen die Kraft eines Propellers ein, die ähnlich dem Prinzip der Jet Motoren arbeiten. Um zu verstehen, wie effektiv diese Kraft ist, stellen wir uns vor, dass die Tintenfischspezies namens Loligo vulgaris im Wasser bis zu 32 Kilometer [20 Meilen] pro Stunde schnell werden kann.48

Der Nautilus, ein unvergleichbares Exemplar, ähnelt einem Oktopus und kann mit einem Schiff mit Jet Motoren verglichen werden. Er nimmt Wasser direkt durch einen Schlauch unterhalb des Kopfes auf und speit das Wasser wieder aus. Während das Wasser in eine Richtung fließt, schießt sich der Nautilus in die andere.

Ein weitere Fähigkeit lässt die Wissenschaftler neidig auf diese Kreaturen werden: Ihr natürlicher Jet Motor bleibt vom hohen Druck in der Tiefsee verschont. Mehr noch, diese Systeme lässt sie sich sowohl leise als auch extrem einfach bewegen. Tatsächlich diente das erhabene Design des Nautilus als ein Model für U-Boote.


100-Millionen-Jahre Alte Technologie im Meer


  Wenn ein U-Boot seine Ballasttanks mit Wasser füllt, wird das Schiff schwerer als Wasser und sinkt gegen Boden. Wenn das Wasser in den Tanks durch kommpressierte Luft wieder entleert wird, dann steigt das U-Boot wieder an die Oberfläche. Der Nautilus nutzt die gleiche Technologie. In seinem Körper sitzt ein 19 cm (7.48 Inches) langes spiralförmiges Organ, wie dem Gehäuse einer Schnecke, in dem es 38 miteinander verbundene „Tauchkammern“ gibt. Um das Wasser herauszudrücken benötigt es kommpressierte Luft – aber wo findet der Nautilus solche Luft?

Durch die Biochemie produziert der Nautilus ein spezielles Gas in seinem Körper, und transferiert dieses Gas zu den Kammern, und drückt das Wasser heraus, um seinen Auftrieb zu regulieren. Das ermöglicht dem Nautilus zu tauchen oder emporzukommen während der Jagd oder wenn er von einem Jäger verfolgt wird.

Ein U-Boot kann nur bis in eine Tiefe von 400 Meter (1,310 Fuß) vorstoßen, wobei der Nautilus ohne Mühen bis in eine Tiefe von 450 Meter (1,500 Fuß) tauchen kann.49


Nautilus


Um ab- oder aufzutauchen benutzten U-Boote spezielle Kompartments, die den gleichen Grund vorweisen, als die in einem Nautilus. Wenn diese Kompartments (Tanks) mit Luft gefüllt werden, schwebt das U-Boot. Wenn die Luft durch Wasser ersetzt wird, dann sinkt es. Die Anzahl der Tanks, die mit Wasser gefüllt werden bestimmen die Unterwassertiefe, in der das U-Boot fährt.

Solch eine Tiefe ist sehr gefährlich für Lebewesen. Dennoch bleibt der Nautilus davon unbeeindruckt, denn sein Gehäuse wird durch den Druck nicht zerdrückt und sein Körper nicht geschadet.

Ein weiterer wichtiger Punkt muss hier noch bedacht werden. Der Nautilus besitzt dieses System, welches den Druck in 450 Metern widersteht, seit dem Tag seiner Schaffung. Wie sollte er diese spezielle Struktur von sich aus designt haben? Wie könnte der Nautilus das Gas entwickelt haben, dass er für die kommpressierte Luft braucht, um das Wasser aus seinem Gehäuse zu bekommen? Es ist definitiv unmöglich für eine Kreatur zu wissen, wie die chemische Reaktion zum Produzieren des Gases entwickelt wird, oder sogar eine Struktur in seinem Körper zu bauen, die notwendig ist, um diese chemische Reaktion auszulösen, noch ein Gehäuse zu errichten, das Tonnen von Wasser aushält.

Dieses erhabene Design ist das Werk Gottes, Der alles fehlerlos erschaffen hat, ohne Lieblingsmodelle. Gottes Titel als al-Badi’ (dem Innovationsschöpfer) wird im Quran beschrieben:
Der Schöpfer der Himmel und der Erde... (Quran, 6:101)


Die Tauchtechnik des U-Boots ähnelt dem der Fische, die ihre relative Dichte kontrollieren können, um im Wasser auf- und abzusteigen. In ihren Körpern besitzen Knochenfische eine Schwimmblase, die ihnen Auftrieb gibt. Wenn Luft in diese Schwimmblase gelangt, durch Diffusion der Blutadern in der Blasenwand, wird der Fisch weniger dicht; wenn Luft wieder abgesaugt wird, wird der Fisch dichter. Durch das Verändern des Luftvolumens in der Blase kann die Dichte des Fisches an die des umgebenden Wassers in jeder Tiefe angepasst werden.


Die Tiefe eines U-Boots im Wasser wird durch spezielle Kommandosysteme angepasst, ein Produkt menschlicher Intelligenz, und vielen Jahren der Forschung. Keine rationale Person kann behaupten, dass diese Geräte durch Zufall erstanden sind. Evolutionisten jedoch machen diese unrealistische Behauptung, dass, obwohl der Nautilus genau das gleiche machen kann wie ein U-Boot, er ein Produkt puren Zufalls ist.

Diese 100-Millionen-Jahre altes nautiles Fossil ist Beweis, dass die Tiere niemals die Evolution durchlaufen sind. Gott erschuf diese Kreaturen sofort, und mit all ihren fehlerlosen Designs.

 

 

47 “Learning From Designs in Nature,” Life A product of Design; http://www.watchtower.org/library/g/2000/1/22/article_02.htm
48 Stuart Blackman, “Synchronised Swimming,” BBC Wildlife, Februar 1998, S. 57.
49 Waikiki Aquarium Education Department, Dezember 1998; http://waquarium.mic.hawaii.edu/MLP/root/html/MarineLife/Invertebrates/Molluscs/Nautilus.html

 
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