DAS DESIGN DER PFLANZEN UND BIOMIMETHIK


Fiberoptik Technologie, welche erst vor kurzen eingesetzt wird, nutzt Kabel, die fähig sind Licht und leistungsstarke Informationen zu übermitteln. Was wäre, wenn dir einer erzählt, dass es Lebewesen gibt, die diese Technologie schon seit Millionen von Jahren einsetzen? Es sind Organismen, die du sehr gut kennst, aber deren überragendes Design sehr viele Menschen gar nicht bedenken – Pflanzen.
Weil so viele die Welt um sich herum herablassend anschauen, sehen sie aus Gewohnheit nicht die Beispiele des überragenden Designs von lebenden Dingen, die Gott erschaffen hat. Aber alle Lebewesen sind in der Tat voller Geheimnisse. Das wie und warum erfragen, ist genug, um den Vorhang der Gewohnheit zu heben. Jeder der sich über diese Fragen Gedanken macht, wird feststellen, dass alles um uns herum die Arbeit eines Schöpfers ist, mit Grund und Wissen ausgestattet – unserem Allmächtigen Herrn. Nehmen wir die Photosynthese, die die Pflanzen ausführen, als Beispiel – ein Wunder der Schöpfung, dessen Mysterium wir noch nicht gelüftet haben.

Photosynthese ist der Prozess, bei dem Grünpflanzen Licht in Sauerstoff verwandeln, den die Menschen und Tieren verbrauchen können. Vielleicht sieht es auf dem ersten Blick so aus, als wäre diese Beschreibung nicht so bemerkenswert, jedoch glauben Biochemiker, dass künstliche Photosynthese die ganze Welt ändern könnte.

Pflanzen führen Photosynthese aus mittels eines komplexen Ablaufs von Ereignissen. Die genaue Natur dieser Prozesse ist immer noch unklar. Alleine diese Eigenschaft reicht aus, um die Befürworter der Evolutionstheorie zum Schweigen zu bringen. Professor Ali Demirsoy beschreibt sehr gut das Dilemma, dass die Photosynthese den Evolutionswissenschaftler beschert:

Photosynthese ist ein eigentlich kompliziertes Ereignis und erscheint unmöglich in den Organellen innerhalb der Zellen vorzukommen. Denn es ist unmöglich, dass alle Stufen auf einmal auftreten, und unbedeutsam für sie separat aufzutreten.38

Pflanzen fangen das Sonnenlicht in natürlichen Solarzellen, die man als Chloroplast kennt. Auf die gleiche Weise lagern wir die Energie in Batterien, die wir durch künstliche Sonnenpaneele gewinnen, welche das Licht in elektrische Energie umwandelt.

Der niedrige Ausstoß von Energie durch die Pflanzenzellen macht einen Einsatz von sehr vielen „Paneelen“ in Form von Blättern erforderlich. Es genügt den Blättern, wie den Solarpaneelen, sich der Sonne zuzuwenden, um den Bedarf an Energie für den Menschen zu decken. Sollten die Funktionen des Chloroplasts vollständig repliziert werden können, dann wären winzige Solarbatterien in der Lage, Geräte zu bedienen, die eine Menge an Energie benötigen. Spacecrafts und künstliche Satelliten werden alleine Dank Solarenergie betrieben werden, und benötigen keine andere Energiequelle.
Pflanzen, die diese überragenden Fähigkeiten besitzen und die Wissenschaftler, die diese zu imitieren versuchen, verblüffen, neigen ihren Kopf vor Gott, wie alle andere Lebewesen. Dies wird in diesem Vers deutlich:
Und die Gräser und die Bäume fallen anbetend nieder. (Quran, 55:6)


Was die Menschheit noch von den Pflanzen zu lernen hat ist nicht auf Solarzellen eingeschränkt. Pflanzen eröffnen neue Horizonte, von Konstruktionen bis zur Parfümindustrie. Chemieingenieure, die Deos und Seifen herstellen, versuchen sich im Labor an wunderbaren Düften indem sie die Düfte der Blumen nachempfinden. Die Düfte der vielen berühmten Häuser, wie Christian Dior, Jacques Fath, Pierre Balmain, enthalten alle blumige Essenzen, die in der Natur vorkommen. (“The History of Parfume;” http://www.parfumsraffy.com/history.html)

Geschützte Oberflächen


Jede Oberfläche kann durch Schmutz oder sogar grellem Licht beschädigt werden. Daher haben Wissenschaftler Möbel- und Autopolitur erfunden, und Flüssigkeiten, die Ultraviolette Strahlen blockieren und gegen jegliche Art von Abnutzung und Brüchigkeit schützen. In der Natur produzieren die Tiere und Pflanzen ebenfalls in ihren eigenen Zellen eine Vielfalt an Substanzen, die ihr Äußeres gegen externen Schaden schützt. Die komplexen chemischen Verbindungen, die in den Körpern der lebenden Dinge produziert werden, erstaunen die Wissenschaftler, und Designer streben danach viele Beispiele zu imitieren.

Hölzerne Oberflächen zu beschichten ist wichtig, um diese vor Verschmutzung und Abnutzung und Brüchigkeit zu schützen, besonders aber gegen Wasser, welches in weiches Holz eindringen und vergammeln lassen kann. Wusstest du, dass die erste Holzbeschichtung aus natürlichen Ölen und Insektensekret gemacht wurde?

Viele schützende Substanzen, die in unserem täglichen Leben eingesetzt werden, sind eigentlich schon lange zuvor durch Lebewesen benutzt wurde. Holzpolitur ist so ein Beispiel. Die harten Panzer der Insekten schützen diese auch gegen Wasser und Beschädigung von Außen.

Die Panzer und das Außenskelett der Insekten werden durch Proteine namens Sklerotin verstärkt, machen sie somit zu einigen der härtesten Oberflächen der Naturwelt. Darüber hinaus verliert der schützende Chitinpanzer der Insekten niemals die Farbe oder deren Helligkeit.39

Sicherlich, bedenkt man all diese Dinge, werden die Systeme, die Baufirmen einsetzen, um äußere Oberflächen besser abdecken und schützen zu können, wenn sie eine Verbindung ähnlich derer, die man in Insekten findet, hätten.


Die äußeren Oberflächen der Blätter sind mit einer dünnen, polierten Lackierung bedeckt, die die Pflanze wasserabweisend macht. Dieser Schutz ist notwendig, da Karbondioxid, das die Pflanzen aus der Luft absorbieren notwendig ist zum überleben, zwischen jeder Blattzelle gefunden werden kann. Sollten sich diese Zwischenräume zwischen den Zellen mit Wasser füllen, würde der Karbondioxidlevel fallen und der Prozess der Photosynthese, lebensnotwendig für die Pflanze, würde sich herunterfahren. Aber Dank dieser dünnen Schicht auf der Oberfläche der Pflanze ist diese fähig ohne Schwierigkeiten Photosynthese zu betreiben.

Der stetig sich selber reinigende Lotus


Die Lotuspflanze (eine weiße Lilie) wächst in dem schmutzigen, matschigen Grund der Seen und Weiher, aber dennoch bleiben ihre Blätter immer sauber. Das ist, weil, wann immer der kleinste Partikel von Staub auf dem Blatt landet, diese sofort das Blatt schüttelt, und somit die Staubpartikel an einen bestimmten Spot führt. Auf die Blätter treffende Regentropfen werden an den gleichen Spot geleitet und waschen so den Schmutz weg.

Diese Eigenschaft des Lotus führte die Forscher zu der Herstellung einer neuen Hausfarbe. Entwickler begannen daran zu arbeiten, wie man eine Farbe entwickeln könnte, die durch Regen wieder sauber gewaschen wird, so wie der Lotus das tut. Als Ergebnis dieser Nachforschung stellte eine deutsche Firma namens ISPO eine Hausfarbe her unter dem Markennamen Lotusan. Auf dem europäischen und asiatischen Markt kam dieses Produkt sogar mit einer Garantie, dass sie über fünf Jahre ohne Waschmittel oder Sandstrahlung sauber bleibt.40

Aus Notwenigkeit besitzen viele lebende Dinge eine natürliche Eigenschaft, die ihre Außenfläche schützt. Es gibt keinen Zweifel daran, dass weder die äußere Struktur des Lotus noch der Chitinpanzer der Insekten einfach so entstanden. Diese Lebewesen sind sich nicht bewusst, dass sie diese übergeordneten Eigenschaften besitzen. Es ist Gott, Der sie erschuf, zusammen mit all ihren Fähigkeiten. Ein Vers beschreibt Gottes Kunst der Schöpfung mit diesen Worten:

Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Quran, 59:24)

 


Ein Lotusblatt mit Wasser drauf


 
Während seiner Mikroskopischen Forschung erkannte Dr. Wilhelm Barthlott an der Universität Bonn, dass Blätter, die am wenigsten Reinigung bedürfen, die mit der rauesten Oberfläche waren. Auf der Oberfläche des Lotusblattes, der saubersten von allen, fand Dr. Barthlott winzige Punkte, wie Nagelbetten. Wenn Staub- oder Dreckflusen auf das Blatt fallen, dann wippt es an diesen Punkten am meisten. Wenn ein Wassertropfen über diese kleinen Punkte fließt, nimmt er diese Flusen mit, denn er ist nut leicht befestigt, und entfernt ihn. Mit anderen Worten, der Lotus reinigt sich selber. Diese Eigenschaft hatte die Forscher dazu inspiriert, einen Hausanstrich herzustellen namens LOTUSAN, garantiert fünf Jahre Sauberkeit. (Jim Robbins, “Engineers Ask Nature for Design Advice,” New York Times, Dezember 11, 2001.)
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Wie ein Regentropfen das Lotusblatt säubert

Der Effekt eines Regentropfens auf das Lotusblatt

Der Effekt eines Regentropfens auf ein Gebäudeäußeres, das mit Lotusan bestrichen wurde
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Pflanzen und das Design neuer Autos


Das Unternehmen Fiat Motor kopierte die Art und Weise, wie sich Äste und Stämme in Zweige teilen, als sie den neuen ZIC (Zero Impact Car) designten. Die Designer bauten einen schmalen Kanal in der Mitte des Autos, so ähnlich wie das in den Stängeln der Pflanzen zu finden ist, und platzierten darin Batterien, die das Auto mit der nötigen Energie versorgen. Die Autositze sind inspiriert bei den Pflanzen in der Illustration, und, wie bei den Originalpflanzen, waren die Sitze direkt an dem Kanal befestigt. Das Dach des Autos zeigte eine Bienenwabenähnliche Struktur, ähnlich wie das in Seegras. Diese Struktur macht den ZIC sowohl leicht als auch stabil.41

In einem Bereich wie der Automobiltechnologie, die die neuesten Innovationen offen zeigt, ist eine einfache Pflanze, die in der Natur seit dem ersten Tag vor über Tausende Jahren lebt, versorgt Ingenieure und Designer mit einer Quelle der Inspiration. Evolutionisten – die dabei bleiben, dass das Leben zufällig entstand und dessen Formen sich über die Zeit hinweg entwickelten, sich stets in die Richtung der Verbesserung bewegend – finden dies und ähnliche Ereignisse als schwer zu akzeptieren.

Wie kann ein Mensch, der ein Gewissen und ein Ziel hat, von den Pflanzen lernen – ohne jegliche Intelligenz und Kenntnisse, die sich noch nicht mal bewegen können – und das, was sie erlernen einsetzen, um praktischere Ergebnisse zu erzielen? Die Fähigkeiten, die Pflanzen und anderer Organismen an den Tag legen, können selbstverständlich nicht als Zufall bezeichnet werden. Als Beweis der Schöpfung repräsentieren sie ein ernstes Dilemma für Evolutionisten.


Pflanzen, die Alarmsignale von sich geben


Fast jeder denkt, dass Pflanzen nicht in der Lage sind Gefahren zu bekämpfen, weshalb sie leicht als Futter für Insekten, Pflanzenfresser und andere Tiere werden. Aber Forscher haben das Gegenteil bewiesen, da Pflanzen erstaunliche Taktiken einsetzen, um sich zu schützen, sogar ihre Feinde zu überrumpeln.

Um Blätterfressende Insekten in Schach zu halten, produzieren Pflanzen manchmal betäubende Chemikalien und in einigen Fällen sogar Chemikalien, die andere Jäger anlocken, die die anderen fressen. Beide Taktiken sind ohne Zweifel sehr clever. Im Bereich der Landwirtschaft werden tatsächlich Bemühungen unternommen, diese sehr nützliche Verteidigungsstrategie zu imitieren. Jonathan Gershenzon, der die Genetik der Pflanzenabwehr am deutschen Max Planck Institut für Chemische Ökologie erforscht, glaubt, dass sollte diese intelligente Strategie sorgfältig imitiert werden kann, dann werden in der Zukunft nicht-toxische Formen der Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft eingesetzt.42



Geocoris


Raupe der Manducamotte

Sobald die Pflanzen von Schädlingen befallen werden schütten einige volatile organische Chemikalien aus, die Angreifer und Parasiten anlocken, welche ihre Eier in die lebenden Körper der Schädlinge legen. Die Larven, die in den Schädlingen wachsen, ernähren sich von dem Schädling selber. Diese indirekte Strategie eliminiert schädliche Organismen, die ansonsten die Ernte verderben.
Und wieder mal ist es aufgrund von Chemikalien, dass die Pflanze weiß, dass Schädlinge ihre Blätter frisst. Die Pflanze schlägt keinen Alarm, weil sie „weiß“, dass sie Blätter verliert, sondern als Reaktion zu den Chemikalien in der Spucke des Schädlings. Obwohl künstlich erscheint dieses Phänomen recht einfach, aber eigentlich müssen eine Vielzahl von Punkten beachtet werden:

1) Wie kann die Pflanze die Chemikalien in der Schädlingsspucke erkennen?
2) Wie weiß die Pflanze, dass sie von dem Schädling befreit wird, sobald sie ein Alarmsignal sendet?
3) Wie weiß sie, dass das abgesetzte Signal Verteidiger anzieht?
4) Was ist der Auslöser dafür, dass die Pflanze ihr Signal an Insekten sendet, die sie von den Angreifern befreit?
5) Das Signal der Pflanzen ist chemischer Art, und weniger durch hörbare. Die Chemikalien der Insekten haben eine sehr komplexe Struktur. Die kleinsten Störungen oder Fehler in der Formel, und das Signal mag an Effizienz verlieren. Wie sonst wäre die Pflanze in der Lage dieses chemische Signal zu fine-tunen?



Die Manducamotte und eine Tabakpflanze

Zweifelsohne ist es für eine Pflanze unmöglich, ohne ein wahres Gehirn, zu solch einer Lösung auf diese Gefahr zu kommen, die Chemikalien wie ein Wissenschaftler zu analysieren, oder sogar solch eine Verbindung zu erstellen und die geplante Strategie zu planen. Mit absoluter Sicherheit ist das indirekte Übertrumpfen eines Feindes das Werk einer übergeordneten Intelligenz. Der Besitzer dieser Intelligenz ist Gott, der Schöpfer der Pflanzen mit all ihren fehlerlosen Charakteristiken und Er inspirierte sie, alles zu unternehmen, um sich selber zu schützen.Daher macht die momentane Biomimethische Forschung einen großen Aufwand diese unglaubliche Intelligenz, die Gott allen lebenden Dinge geschenkt hat, zu imitieren.

Eine Gruppe von Forschern, sowohl vom Internationalen Zentrum der Insektenphysiologie und Ökologie in Nairobi, Kenia als auch vom Britischen Institute für Agraranbau, führte eine Studie zu diesem Thema durch. Um Schädlinge im Hopfen und Soja zu entfernen pflanzten diese Teams Spezies, die die Stängelbohrer gerne fressen, somit die Schädlinge aus der Ernte entfernen. In diesen Feldern, so fanden sie heraus, fiel die Anzahl an Schädlingen, die vom Stängelbohrer befallen waren, um 80%. Weitere Anwendungen dieser unvergleichlichen Lösung an Pflanzen werden weitere Heilung hervorbringen.43

Wilde Tabakpflanzen in Utah werden von den Raupen der Mottenart Manduca quinquemaculata befallen, deren Eier die Lieblingsspeise des Geocoris pallens Käfers ist. Dank der verdampfenden Chemikalien, die die Tabakpflanze ausströmt, wird der G. pallens angelockt, und die Anzahl der M. quinquemaculata Raupen wird reduziert.44


Fiberoptik Design in den Tiefen der Ozeane


Rossella racovitzae, eine Spezies Mariner Schwämme, besitzt nadelförmige Führungslichter, wie es optische Fasern haben, welche natürlich die neueste Technologie einsetzt. Diese optischen Fasern können sekundenschnell große Mengen an Informationen, die in Lichtimpulse umgewandelt wurden, über große Strecken transportieren. Die Übertragung eines Laserlichtes durch ein Fiberoptik Kabel macht die Kommunikation unheimlich schneller als durch ein Kabel aus gewöhnlichem Material. Tatsache ist, dass ein Faden, der nicht dicker als ein Haar ist, über 100 optische Fasern enthält, welcher 40.000 verschiedene Klangkanäle übermittelt.

Die Spezies der Schwämme, die in den kalten, dunkeln Tiefen der Antarktischen See leben, ist in der Lage das Licht zu sammeln, das für die Photosynthese wichtig ist, dank ihrer Stachelartigen Tentakeln aus optischen Fiber, und wird somit zur Lichtquelle für ihre Umgebung. Das macht es sowohl dem Schwamm selber als auch den anderen Lebewesen möglich, von dieser Fähigkeit Licht zum Überleben zu sammeln und weiterzuleiten zu profitieren. Einzelleralgen setzen sich auf dem Schwamm an und nehmen sich das Licht, dass sie zum überleben brauchen.

Fiberoptik ist eine der am weitesten entwickelten Technologien der vergangenen Jahre. Japanische Ingenieure nutzen diese Technologie, um Solarstrahlen an solche Bereiche eines Wolkenkratzers zu übermitteln, die kein direktes Licht erhalten. Riesige Linsen, die in den Dächern von Wolkenkratzern eingesetzt werden, fokussieren die Sonnenstrahlen auf das Ende von Fiberoptikverstärker, die das Licht sogar an die dunkelsten Stellen des Gebäudes verbreiten.

Dieser Schwamm lebt in ungefähr 100 bis 200 Meter Tiefe, an den Küsten des Antarktischen Ozeans, unter Eisbergen, in was anmuten wie eine komplette Finsternis. Das Sonnenlicht ist absolut wichtig fürs Überleben. Diese Kreatur löst dieses Problem durch Fiberoptik, dass die Solarstrahlen auf die effektivste Weise einfangen.

Wissenschaftler sind erstaunt darüber, wie ein Lebewesen dieses Prinzip der Fiberoptik einsetzt, das die high-tech Industrie ausnutzt, in solch einer Umgebung über die letzten 600 Millionen Jahre. Ann M. Mescher, eine Mechatronikerin und Polymerfiber Spezialistin an der Universität von Washington, drückt dies in folgenden Worten aus:

Es ist faszinierend, dass es eine Kreatur gibt, die solche Fiber in so niedrigen Temperaturen herstellen können, mit diesen einzigartigen mechanischen und solch guten optischen Eigenschaften.45

Brian D. Flinn, Materialwissenschaftler an der Universität von Washington, beschreibt die übergeordnete Struktur dieser Schwämme:

Es ist nichts, was sie in den nächsten zwei bis drei Jahren in die Telekommunikation stecken werden. Es wird wohl noch 20 Jahre dauern.46

Dies alles demonstriert, dass die Lebewesen in der Natur eine Menge an Modellen für die Menschheit beheimatet. Gott, Der alles bis ins kleinste Detail designt hat, hat diese Designs für die Menschen erschaffen, um von ihr zu lernen und darüber nachzudenken. Das wird in diesen Versen deutlich:

Siehe, in der Schöpfung von Himmeln und Erde und in dem Wechsel von Nacht und Tag sind wahrlich Zeichen für die Verständigen, die da Allahs gedenken im Stehen und Sitzen und Liegen und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: "Unser Herr, Du hast dies nicht umsonst erschaffen! Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Feuerspein!“ (Quran, 3:190-191)

 

38 Ali Demirsoy, Kalitim ve Evrim (Inheritance and Evolution), Meteksan Publishing Co., Ankara, 1984, S. 80.
39 Harun Yahya, Design in Nature, Ta Ha Publishers, Januar 2002.
40 Jim Robbins, “Engineers Ask Nature for Design Advice,” New York Times, Dezember 11, 2001.
41 Jim Robbins, “Engineers Ask Nature for Design Advice,” New York Times, Dezember 11, 2001.
42 John Whitfield, “Making Crops Cry For Help,” Nature, April 12, 2001, S. 736-737.
43 Ibid.
44 Ibid.
45 Peter Weiss, “Soaking Up Rays,” Science News, August 4, 2001.
46 Ibid.

 
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