TECHNOLOGIE IN DER NATUR


Technologie zu erfinden—all die Herstellungsmethoden und Geräte, die in einem bestimmten Bereich einer Industrie benötigt werden – ist nicht einfach, denn so viele Komponenten müssen zusammengebracht werden. Des Weiteren muss das wissenschaftliche und technische Personal, die diese Informationen nutzen sollen, mit in die Gleichung eingerechnet werden. Dieses Personal braucht die richtigen Materialien und Einrichtungen, in denen sie daraus Nutzen ziehen kann. Aus all diesen Gründen ist die Herstellung von Technologie ein schwieriges Geschäft. Tatsächlich ist die Geschichte dieser Versuche, die wir als „technologisch“ beschreiben, gar nicht so lang. Selbst heute, wo viele Länder Technologie nutzen, stellen nur wenige diese auch her.

Wie wissenschaftliche Kreise bemerkt haben, stammen die meisten technischen Produkte, die auftauchen, aus Investitionen, Informationen und Forschung, deren „Originale“ und Gegenstücke in der Natur zu finden sind.Phil Gates, ein sehr bekannter Wissenschaftler und Autor des Buches Wild Technology, drückt dies mit folgenden Worten aus:

Viele unserer besten Investitionen kopierten wir von anderen Lebewesen, oder werden schon lange von diesen genutzt. Wir haben nur einen winzigen Bruchteil der großen Vielzahl von lebenden Organismen, mit denen wir unseren Planeten teilen, entdeckt. Irgendwo, unter den Millionen von Organismen, die unentdeckt bleiben, gibt es natürliche Erfindungen, die unser Leben verbessern könnten. Sie könnten neue Medizin, Baumaterialien, Wege, wie man die Pest kontrolliert und wie man der Umweltverschmutzung Herr werden kann, beisteuern.123

Jede Nische unserer Umgebung – vom Himmel zum Land, zu den Tiefen der Meere – sind voller unzähliger „technologischer“ Wunder, jedes einzelne ein Produkt der Schöpfung. Selbst das einfachste industrielle Produkt hat einen Designer und einen Ort, an dem es hergestellt wurde. Da dem so ist, ist es offensichtlich irrational zu behaupten, dass Lebewesen, die ein System besitzen, dass unvergleichbar erhaben ist zu großen Fabriken mit ihren hypermodernen Maschinen, durch Zufall entstanden sind, von alleine, als ein Ergebnis natürlicher Bedingungen.


 

Einige Blumen, die sensible auf Licht reagieren, schließen ihre Knospen, wenn es dunkel wird, und halten sie bis zum Sonnenaufgang geschlossen. Andere halten ihren Kopf den ganzen Tag lang der Sonne entgegen.
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Oben: In einem Lichtsensor besteht der elektrische Kreislauf aus vielen Teilen. Wenn einer entfernt wird oder nut eine Verbindung verändert, funktioniert er nicht mehr. Die Lichtsensoren in Pflanzen besitzen ähnliche Eigenschaften wie dieser Kreislauf: die kleinsten Defizite im System machen den Sensor absolut unbrauchbar.

Jedes Lebewesen besitzt ein erhabenes, perfektes Design, das fehlerlos und komplett vom ersten Tage seiner Schöpfung hervorkam, denn Gott ist Derjenige, Der alles fehlerlos erschafft.

In diesem Kapitel untersuchen wir einige Wunder der Schöpfung und vergleichen sie mit heutiger Technologie. Wir sollten diese Beispiele als Nahrung für unsere Gedanken ansehen, wie Gott es uns im Quran vorschreibt, “Zur Einsicht und Ermahnung für jeden sich reumütig bekehrenden Diener.” (Quran, 50:8)


Lichtsensoren in Pflanzen


Einige Pflanzenspezies reagieren akut sensibel auf Wechsel in der Lichtintensität. Wenn es Nacht wird, schließen sie ihre Blütenblätter. Einige Blumenpflanzen tun dies auch bei bewölktem Wetter, um – wie Wissenschaftler glauben – ihre Pollen vor Tau und heraufziehendem Regen zu schützen. Wir Menschen nutzen unsere Sensoren, die den Wechsel in der Lichtintensität bemerken, und benutzen sie in Lampen, die angehen, wenn es nachts dunkel wird, und sich von alleine morgens wieder ausstellen.124

Unsere Körper generieren Wärmeenergie durch die Verdauung von tagsüber gegessener Nahrung. Der beste Weg, um einem Wärmeverlust vorzubeugen ist, sie am zu frühen verlassen des Körpers zu hindern. Darum tragen wir verschiedene Schichten an Kleidung, je nach Wetterlage. Warme Luft, die zwischen den Schichten gefangen wird, kann so nicht mehr raus. Das Verhindern von Energieverlust wird auch Isolierung genannt.

Die Eiderente setzt genau die gleiche Methode ein. Wie viele Vögel, erlauben es ihre Flügel zu fliegen und auch sie warm zu halten. Sie nutzt ihr softes und fluffiges Gefieder, um ihr Nest zu bauen. Diese Daunen schützen ihre Eier und die daraus hervorkommenden Kücken vor der kalten Luft. Da die Federn der Eiderente die warm Luft halten, dient sie als bestes Beispiel für natürliche Isolierung.125



Moderne Bergsteiger halten ihren Körper durch spezielle Anzüge warm, die mit Federn mit hoher Wärmehaltenden Eigenschaften gefüllt sind, ähnlich die der Eiderfedern.


Fiberoptik Technologie in lebenden Kreaturen


Fiberoptik sind durchsichtige Glaskabel, die Licht übermitteln können. Da optische Fiber sehr leicht geknickt und gedreht werden können, „schießen“ sie Licht sogar an die unerreichbarsten Orte. Fiberoptikkabel besitzen den Vorteil, dass sie verschlüsselte Nachrichten leicht tragen können, viel besser als andere Kabel.

Das Fell des Eisbären ist ähnlich der optischen Fiber, trägt die Strahlen der blassen Polarsonne direkt zum Körper. Da das Fell fiberoptische Eigenschaften besitzt, dringen die Sonnenstrahlen direkt auf die Bärenhaut durch. So groß ist die Fähigkeit des Fells beim Transport des Lichts, dass die Haut des Tieres dunkel wird, trotz des harten Polarklimas, als hätte sie Sonnenbrand. Das Licht, in Wärme umgewandelt und absorbiert, hilft den Bärenkörper warm zu halten. Dank dieser einzigartigen Eigenschaft des Fells, ist der Bär in der Lage seine Körpertemperatur selbst unter den frostigen polaren Bedingungen zu halten.126

Das Bärenfell ist nicht die einzige Eigenschaft von der wir etwas lernen können. Sie können bis zu sechs Monate Winterschlaf halten, indem sie ihr Ausscheidungssystem anhalten und ohne eine giftige Stauung in ihrem Blut zu erleiden. Herauszufinden, wie sie dies tun, hilft uns gegen Diabetes.127


Der Polarbär ist nicht das einzige Lebewesen, das Faseroptiktechnologie einsetzt. Blätter der Fenestraria Pflanze, die in der Wüste Südafrikas vorkommt, sind fast ganz im Sand eingegraben. Das schützt die Fenestraria vor Wasserknappheit und grasenden Tieren. Das Ende jedes Blattes ist durchsichtig: Licht gelangt da hinein und wandert das Blatt runter. (Phil Gates, Wild Technology, 67.)

Arktische Vögel benutzen Gegenstrom Wärmetauscher


Im kältesten Klima haben Vögel im Allgemeinen ihre Füße entweder im kalten Wasser oder sie stehen auf Eis. Aber dennoch friere sie nie. Jeder einzelne besitzt ein Zirkulationssystem, dass den Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert. In diesen Vögeln zirkuliert das warme und kalte Blut in verschiedenen Adern, jedoch verlaufen diese Adern sehr nah aneinander. Auf diesem Weg wärmt warmes, zu den Extremitäten runter fließendes Blut das nach oben fließende Blut. Dies reduziert auch den Schock durch das kalte Blut, welches zurück in den Körper fließt. Dieser natürliche Wärmetauschermechanismus, auch Gegenstrom genannt, ist der gleich wie der in verschiedensten Maschinen.128


In diesen Gegenstrom Wärmetauschern, wie die Ingenieure sie nennen, fließen zwei Flüssigkeiten (flüssig oder gasförmig) in gegenseitige Richtungen durch zwei separate, aber angrenzende Kanäle. Wenn die Flüssigkeit in einem Kanal wärmer ist als die im anderen, wird die Wärme von der warmen auf die kalte Flüssigkeit übergeben.

Können Pflanzen elektronische Schalter benutzen?

Die Fleischfressende Venus Fliegenfalle fängt Insekten, die auf ihrer angewinkelten Falle landen und schließt sie mit ihren Haaren ein. Diese Haare agieren wie elektronische Schalter. Sobald einer berührt wird, gibt er elektronische Signale ab, die den Wasserhaushalt in den Pflanzenzellen ändert, und stößt den Wasserausstoß aus den Zellen an, die entlang der Innenrispe des Blattes liegen, und schließt somit die Falle.129

Die Schalter, die den Stromfluß in elektronischen Kreisläufen kontrollieren arbeiten in fast der gleichen Weise. Wenn der Schalter ausgestellt ist, kann der Strom nicht fließen. Sobald er angestellt wird und der Kreislauf komplettiert wurde, beginnt der Strom sofort über das Kabel zu fließen. Ähnlich nutzen Tiere und Pflanzen eine Vielzahl an biologischen Schaltern, um den Strom elektrischer Signale in die relevanten Körperteile zu initiieren oder anzuhalten.130



Der Kreislauf der Venus Fliegenfalle funktioniert wie zwei elektronische Schalter, die in einer Reihe miteinander verbunden sind. Zwei Haare müssen stimuliert werden bevor die Falle zuschnappt.131 Diese Vorsichtsmaßnahme beugt unnötiges Zusammenklappen durch Phänomene wie Regentropfen vor.


Natürlich weiß die Venus Fliegenfalle nicht über elektronische Strömungen oder Schalter, die diesen Strom zulassen. Noch ist es möglich für Pflanzen jegliche Art von Training in diesem Bereich zu erhalten. Wie kommt es dann, dass sie dieses Wissen hat, das selbst ein Mensch nicht ohne spezielle Angaben erlernen kann, und wie kann sie dieses so fehlerlos einsetzen? Gott, der Herrscher über alles, lehrt die Pflanzen, was sie zu tun haben. Die Venus Fliegenfalle agiert nach Seiner Inspiration.


Wenn Nervenzellen zu wenig Insulin haben


Nervenfaser transportieren Nachrichten vom Gehirn zu den Muskeln und anderen Organen, und von da wieder zurück zum Gehirn. Die Fasern sind mit einer speziellen, fettigen Substanz beschichtet, die Amyelin genannt wird, die wie eine Plastikummantelung bei Stromkabeln wirkt. Wenn diese nicht vorhanden ist, würden elektronische Signale aus dem umgebenden Gewebe herauslaufen, und entweder die Nachricht unkenntlich machen oder den Körper schädigen.132

Elektrokabel sind zum Schutz vor Verletzungen derjenigen, die sie berühren designt worden und verhindern auch den Verlust von Energie durch elektronischen Bruch. Stabiles und langlebiges Plastik wird aus diesem Grund eingesetzt.


Die Ventilationstechnik von Präriehunden


Viele Tiere bauen sich Untergrundverstecke, die besonderen Anforderungen standhalten müssen, um sich vor Feinden zu schützen.


In solchen Verstecken muss der Tunnel eine bestimmte Distanz von der Oberfläche sein und parallel zum Boden, oder dieses kann sehr leicht geflutet werden. Wenn der Tunnel in einem zu scharfen Winkel gegraben wird, dann besteht die Gefahr, dass er einstürzt. Ein anderes Problem beim Tunnelbau ist der Bedarf an Luft und Ventilation.

Präriehunde sind Herdentiere, leben in großen Gruppen in Höhlen, die sie unter der Erde errichtet haben. Wenn die Herde wächst, bauen sie neue Höhlen, die mit Tunnel verbunden werden. Der Platz, der so etwas Komplexes einnimmt, kann bis zu einer Größe einer Kleinstadt einnehmen, und daher ist Ventilation sehr wichtig. Daher errichten die Präriehunde da, wo die Tunnel zusammentreffen überirdisch Türme, fast wie Vulkane, die die Luft nach unten in die Stadt saugen.

Die Luft wandert von Regionen mit hohem Druck zu Gegenden mit niedrigem. Einige Türme die die Präriehunde bauen sind höher als andere. Der Höhenunterschied erreicht unterschiedliche Luftdruckzonen an den Tunneleingängen. Somit gelangt die Luft durch den Tunnel mit niedrigerem Luftdruck als oberhalb, und zieht wieder ab durch einen mit hohem Druck. Luft, die in den Tunnel gelangt passiert alle Nester, und somit wird ein ideales Luftzirkulationssystem erschaffen.133

Um so ein Ventilationssystem wie das in den Tunneln der Präriehunde eingesetzt wird, bedarf es Kenntnisse im Tunnelbau, von hohem und niedrigem Luftdruck, und wie dieser sich mit Höhe verändert. Alle diese Bedenken erfordern Bewusstsein, und alle diese Aktivitäten zeugen von der Präsens der Vernunft und Entscheidungskraft. Daher müssen wir nicht die Quelle dieser Intelligenz in den Präriehunden suchen, da klar ist, dass sie nicht den Tieren alleine gehört – und, im Gegensatz zu dem was die Evolutionisten behaupten, kann kein Ergebnis von Zufall sein.

Gott, Der unzählige Beispiele in der Natur für den Menschen zum nachdenken bereithält, erschuf die Präriehunde, wie alle Lebewesen auf Erden. Jede rationale Person sollte nachdenken, auf die Stimme seiner Vernunft hören und sich an Gott wenden, wann immer er ein Beispiel von Schönheit trifft; denn Gott ist der Allvergebende, der Herr der unendlichen Gerechtigkeit. Im Quran gibt Gott Seinen Dienern, die an Ihn glauben, diese Glücksbotschaft:

Euer Herr weiß sehr wohl, was in eueren Herzen ist. Wenn ihr rechtschaffen seid -siehe, Er vergibt denen, die bußfertig zu Ihm zurückkehren. (Quran, 17:25)


Wespen und die Papierindustrie


Eine Reihe chemischer Prozesse wandelt ein Holzstück in eine Art Brei, aus dem später Papier gemacht werden kann. Jedoch sind die eigentlichen Erfinder des Papiers die Wespen.
Um ihre Nester zu bauen nutzen die Wespen Papier, dass sie aus einer Mischung aus Speichel und Flocken aus gekautem Holz erzeugen. Unsere Möbelindustrie baut Spanplatten auf die gleiche Weise, benutzen allerdings Kleber anstelle von Speichel.134

Jede Wespe ähnelt einem bestimmten effizienten Baumprozessor und Papierherstellenden Fabrik. Jedoch verrichten die Wespen alle von großen industriellen Maschinen ausgeübten Arbeitsschritte in ihrem winzigen Körper. Die Papierindustrie hat noch einiges von der Wespe zu lernen!

Dieses Diagramm zeigt verschiedene Prozesse beim Papierherstellen. Wird einer ausgesetzt, könnte kein Papier hergestellt werden. Das Gegenstück zu all diesen Prozessen wird von winzigen Körpern der Wespen ausgeführt, die nur wenige Zentimeter lang sind.

Ein vom Elefantenrüssel inspirierter Roboterarm


Als Wissenschaftler versuchten einen Roboterarm zu entwerfen, war eines der schwierigsten Probleme die Bewegungsfreiheit. Um dem Roboterarm für alle möglichen Aufgaben vorzubereiten, musste er alle Bewegungen ausüben können. In der Natur hat Gott alle Kreaturen mit der Fähigkeit ausgestattet, ihre Gliedmaßen so zu bewegen wie nötig. Ein Elefantenrüssel mit seinen 50.000 oder mehr Muskeln,135 ist eines der bemerkenswertesten Beispiele.



1- Basis
2-Schulter
3-Handgelenk
4-Ellbogen
5-Kiefer
Link: Ein Roboterarm mit sechs Freiheitsgraden. Oben: Ein Roboterrüssel, der nach dem eines Elefanten gebaut wurde, hat 32 Freiheitsgrade. Elefantenrüssel haben unvergleichbare Fähigkeiten und Bewegungsfreiheiten. Würden sie anstelle ihrer eigenen den künstlichen Rüssel benutzen, würden sie Schwierigkeiten bekommen.
Neigungswinkel

Der Elefant kann seinen Rüssel in jede erdenkliche Richtung bewegen und auch Aufgaben ausführen, die die größte Sorgfalt und Sensibilität erfordern.

Ein Roboterarm, der in der U.S. an der Rice Universität gebaut wurde, zeigt deutlich das erhabene Design des Elefantenrüssels. Es gibt keine einzelne Skeletonähnliche Struktur im Rüssel, daher ist er mit enormer Flexibilität und Leichtigkeit bestückt. Der Roboterarm andererseits hat eine Wirbelsäule. Der Elefantenrüssel besitzt einen Bewegungsgrad, der ihn sich in alle Richtungen bewegen lässt, während der Roboterarm auf 32 Grad Freiheit durch 16 Verknüpfungen kommt.136

Das zeigt wiederum, dass der Elefantenrüssel eine spezielle Struktur besitzt, dessen jede einzelne Fähigkeit die Herkunft von Gottes fehlerloser Kunst der Schöpfung zeigt.


Zusammenfassung


Wissenschaftler sind ständig verwundert über die unvergleichbaren Strukturen und Systeme, die sie in der Natur vorfinden – und sie äußern ihre Bewunderung dadurch, in dem sie diese in neuen Technologien zum Wohle der Menschheit kopieren. Sie haben verstanden, dass diese unfehlbaren Systeme und außergewöhnlichen Techniken der Natur viel erhabener sind als ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, und unvergleichbare Lösungen zu existierenden Problemen bieten. Dementsprechend nutzen sie Antworten der Natur in vielen Bereichen, in denen sie nach Jahrelangen Bemühen noch keine Lösung gefunden haben. Als Ergebnis sind sie jetzt in der Lage erfolgreiche Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit zu erreichen.
Außerdem haben Wissenschaftler durch das imitieren der Natur viel Zeit und Einsatz gespart, und viele Materialien effektiver eingesetzt.


Das Bohrsystem der Schnecke ist sogar in der Lage ein Loch in Felsen zu bohren.
Die Zunge der Schnecke, genannt Radula, ähnelt einer großzahnigen Raspel. Dank dieses Designs kann das Weichtier Löcher in Blätter raspeln und Algen von Steinen knabbern.
Die Zähne auf der Radula sind so hart, dass einige Wüstenschnecken sogar Löcher in Felsen bohren können. (Phil Gates, Wild Technology, 45.)
Die gigantischen Bohrer, die die Menschen nutzen, um Tunnel zu bauen, funktionieren ähnlich der Radula. Jedoch nutzen sich die Enden der Bohrer ab und müssen in Abständen ausgetauscht werden.

Da die Evolutionisten die erhabene Natur des natürliche Designs erkennen, erfahren sie eine weitere Enttäuschung, verlieren mehr und mehr die Hoffnung. Wieder einmal sind ihre unwissenschaftlichen Behauptungen, dass sich Lebewesen stetig entwickeln, von der einfachsten bis zur komplexesten Struktur, und dass das Design der Lebewesen durch Zufall entstand, widerlegt worden.

Und sie haben akzeptiert, obwohl unwillig, dass die unvergleichbare Kunst, die sie so erstaunt hat – dass sie das Wissen und den Verstand so verehren – nicht durch Zufall entstanden ist, sondern nur durch unseren Allmächtigen Schöpfer.
Es ist Gott, der Herr der Welten, Der das fehlerlose und unvergleichbare System aller Lebewesen erschaffen hat; Er, Der alles fehlerfrei erschafft. Diejenigen, die diese Tatsache nicht akzeptieren wollen, werden unersetzbares Leid am Tage des Jüngsten Gerichts erfahren. Im Quran beschreibt Gott wie solche Menschen ihre Zeit auf Erden verschwenden. Der Quran beschreibt die Kunst der makellosen Natur unseres Herrn mit diesen Worten:

Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmens kein Missverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Quran, 67:3-4)

 

123 Phil Gates, Wild Technology, S. 5.
124 Ibid., S. 55.
125 Ibid., S. 64.
126 Ibid., S. 67.
127 “Biomimicry”, Your Planet Earth Glossary 1.0.1 http://www.yourplanetearth.org/terms/details.php3?term=Biomimicry
128 Phil Gates, Wild Technology, S. 65.
129 For further information see Harun Yahya’s For Men of Understanding, Ta Ha Publishers, April 2003.
130 Phil Gates, Wild Technology, S. 66.
131 http://www.bitkidunyasi.net/ilgincbitkiler/ilgincbitkiler1.html
132 Phil Gates, Wild Technology, S. 67.
133 Animal Inventors, National Geographic Channel (Turkey), November 25, 2001.
134 Phil Gates, Wild Technology, S. 16.
135 Richard Dawkins, Climbing Mount Improbable, W.W. Norton & Company, September 1996, p. 92.
136 “The Elephant’s Trunk Robotic Arm;” http://ece.clemson.edu/crb/labs/biomimetic/elephant.htm

 

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